Inhalt - CO2-Abgabe

Sparsamer Umgang mit fossilen Brennstoffen

Die CO2-Abgabe ist keine neue Steuer, sondern eine Lenkungsabgabe, die den sparsamen Umgang mit fossilen Brennstoffen fördert. Der Ertrag der Abgabe betrug im ersten Jahr 2008 (bei einem Abgabesatz von CHF 12.— pro Tonne CO2) rund CHF 220 Mio.. Beim höchsten Abgabesatz von CHF 36.— pro Tonne CO2 wird der geschätzte Ertrag rund CHF 630 Mio. ausmachen.

Höhe der CO2-Abgabe

Seit 01. Januar 2014 beträgt die Abgabe CHF 60.00 pro Tonne CO2, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Auf einem Liter Heizöl extraleicht beträgt die Abgabe somit CHF 0.16.

Einnahmen der CO2-Abgabe

Die Einnahmen (abzüglich Verwaltungskosten) verteilt der Bund anteilsmässig an die Bevölkerung und an die Unternehmen zurück.

Rückverteilung an die Unternehmen

Die Ausgleichskassen nehmen im Auftrag des Bundes die Rückverteilung an die ihnen angeschlossenen Arbeitgebenden vor, im Verhältnis zu deren Lohnsumme. Sie verrechnen den Betrag in der Regel mit offenen Beiträgen.
Die Rückverteilung der Abgabeerträge aus den Jahren 2008, 2009 sowie des im Jahr 2010 zu erwartenden Abgabeertrags erfolgte im Juni 2010. Dies auf Grund des Bundesratsbeschlusses im Zusammenhang mit dem 3. Konjunkturprogramm des Parlaments. Im Jahr 2011 werden die Erträge aus dem Jahr 2011 rückverteilt.

Befreiung der CO2-Abgabe

Damit auch Unternehmen mit grossem Energiebedarf und hohem CO2-Ausstoss international wettbewerbsfähig bleiben, können sie sich von der Abgabe befreien lassen. Dazu müssen sie sich gegenüber dem Bund verpflichten, ihre CO2-Emissionen zu begrenzen.

Rückverteilung/Rückerstattung der CO2-Abgabe

Rückverteilung
Das BAFU koordiniert die Rückverteilung des Abgabeertrags für die Unternehmen über die AHV-Ausgleichskassen, bei Privatpersonen über die Krankenversicherer.

Rückerstattung
Die Oberzolldirektion erstattet den abgabebefreiten Unternehmen die bezahlte Abgabe auf Gesuch hin zurück.

 

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