Inhalt - Invalidenversicherung

Invalidenversicherung (IV)

Die Invalidenversicherung (IV) ist Teil des schweizerischen Sozialversicherungsnetzes. Wie die AHV ist sie eine gesamtschweizerische, obligatorische Versicherung. Oberstes Ziel der IV-Stellen ist es, Arbeitsplätze zu erhalten und versicherte Personen möglichst schnell wieder zu integrieren.
Durch Geldleistungen im Rahmen der IV sollen allenfalls die ökonomischen Folgen einer Invalidität durch eine angemessene Deckung des Existenzbedarfs aufgefangen werden.
 
Bei der IV sind alle Personen obligatorisch versichert,
die in der Schweiz wohnen oder 
die in der Schweiz erwerbstätig sind.
 
Schweizer Bürgerinnen oder Bürger sowie Bürger von EU- und EFTA-Staaten, die ausserhalb von EU- und EFTA-Staaten wohnen, können sich freiwillig versichern.
 
Die Voraussetzung für Massnahmen und Leistungen der IV ist eine Invalidität. Dafür sind folgende Kriterien massgebend:
 
Vorliegen eines körperlichen, psychischen oder geistigen Gesundheitsschadens,  
eine bleibende oder voraussichtlich länger dauernde Erwerbsunfähigkeit bzw. Unfähigkeit der Betätigung im bisherigen Arbeitsfeld (z.B. Haushalt), unabhängig davon, ob der Gesundheitsschaden von Geburt an bestanden hat oder durch Unfall oder Krankheit eingetreten ist.

 

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