Informationen für Arbeitgebende

In folgenden Situationen haben Sie oder Ihre Mitarbeitenden Anspruch auf die Corona-Erwerbsausfallentschädigung.

Personen in einer arbeitgeberähnlicher Funktion

Unter anderem gelten Inhaber und Inhaberinnen einer GmbH oder AG als Personen in einer arbeitgeberähnlichen Funktion. Sie haben im Gegensatz zu ihren Mitarbeitenden keinen Anspruch auf Kurzarbeit. Neu können sie jedoch eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung beantragen. 

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Besonders gefährdete Personen, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen

Als besonders gefährdet gelten ab dem 1. Juli 2021 Schwangere sowie Personen, die sich aufgrund gewisser Erkrankungen nicht impfen lassen können. Informationen bzgl. Anspruchsberechtigen Personen finden Sie hier. Wenn die Arbeit von zu Hause aus möglich ist, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.

Der Antrag für besonders gefährdete Personen muss nur einmal für die gesamte Dauer eingereicht werden. Bitte legen Sie der Anmeldung ein ärztliches Attest bei, das bescheinigt, dass Ihre Mitarbeiterin/Ihr Mitarbeiter zur den besonders gefährde­ten Personen gehört.

Der Anspruch beginnt frühestens am 18.01.2021 und endet sobald die Erwerbstätigkeit wieder aufgenommen werden kann, spätestens jedoch am 31.03.2022. Die Anmeldung kann bis am 30.06.2022 eingereicht werden. Die Auszahlung erfolgt nachschüssig.

Anmeldung Corona-Erwerbsausfallentschädigung

Verwenden Sie das Formular auf dieser Website nur, wenn Sie Ihre AHV-Beiträge bei der SVA Aargau abrechnen. Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind oder bereits Corona-Erwerbsersatzentschädigung bezogen haben, können Sie die Anmeldung dort ausfüllen und einreichen.

Mitarbeitende in Quarantäne

Der Bundesrat hat die Kontaktquarantäne per 3. Februar 2022 aufgehoben. Ab diesem Datum besteht kein Anspruch mehr auf die Corona-Erwerbsausfallentschädigung. Leistungen für vor dem 03. Februar 2022 konnten bis am 31. Mai 2022 rückwirkend geltend gemacht werden. 

Mitarbeitende müssen ihre Kinder betreuen

Der Anspruch besteht maximal bis zum 16.02.2022 und konnte bis am 31.05.2022 angemeldet werden.

Häufige Fragen

  • Wie deklariere ich erhaltene Entschädigungen der Arbeitslosen- oder Ausgleichskasse auf der jährlichen Lohnmeldung?

    Corona-Erwerbsausfallentschädigung (Auszahlung durch die Ausgleichskasse)

    Haben Sie als Arbeitgeber die Corona-Entschädigung erhalten, weil zum Beispiel Ihre Mitarbeiterin in Quarantäne war oder weil sich Ihr Mitarbeiter um die Kinderbetreuung kümmern musste? Die Ausgleichskasse zahlte Ihnen eine Entschädigung in der Höhe von 80 Prozent des bisherigen Bruttolohnes aus. Diesen Betrag führen Sie auf der jährlichen Lohnmeldung auf. 

    Wenn Sie Ihrem Mitarbeiter oder Ihrer Mitarbeiterin zusätzlich die Differenz von 20 Prozent auszahlten, notieren Sie auf der Lohnmeldung 100 Prozent des Lohnes. 

    Kurzarbeitsentschädigung (Auszahlung durch die Arbeitslosenkasse)

    Auch wenn Sie für Ihre Mitarbeitenden eine Kurzarbeitsentschädigung erhalten, bezahlen Sie auf dem vertraglich vereinbarten Bruttolohn die Sozialversicherungsbeiträge. Es ist somit für die jährliche Lohnmeldung an die Ausgleichskasse nicht relevant, dass die Entschädigung 80 Prozent des vereinbarten Jahreslohnes beträgt, da auf der Höhe von 100 Prozent des Lohns Beiträge bezahlt werden müssen.

    Berechnungsbeispiel:

    Jahreslohn bei 100 Prozent

    CHF 78‘000

    Monatslohn bei 100 Prozent

    CHF   6‘000

    Erhaltene Kurzarbeitsentschädigung (80 Prozent) für den Monat April

    CHF   4‘800

    Zu deklarierender Jahreslohn

    CHF  78‘000

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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