Beratung für Arbeitgebende

Gesundheitliche Einschränkungen sind Teil des Arbeitsalltags: Nicht nur die Betroffenen, sondern auch Vorgesetzte und zugehörige Teams werden belastet. Die Leistungsfähigkeit in anspruchsvollen Situationen zu erhalten und Ausfälle von Mitarbeitenden zu senken, ist ein zentrales Thema für Unternehmen. Mit den IV-Fachpersonen an Ihrer Seite können Sie diese Fragen aktiv angehen.

Gemeinsam mit Arbeitgebenden und Betroffenen klären Fachpersonen der Invalidenversicherung Fragen zu Gesundheit, Arbeit und Wiedereingliederung. Als kompetente Partner entwickeln sie mit Ihnen individuelle Lösungen. Die Fachpersonen für Eingliederung begleiten Sie und Ihre Mitarbeitenden zudem während des beruflichen Wiedereinstiegs. Nutzen Sie die Unterstützung durch die Invalidenversicherung bei Umplatzierungen und Anpassungen des Arbeitsplatzes. Gerne beraten Sie unsere erfahrenen Fachpersonen (Hotline + 41 62 837 85 15).

Früherkennung durch die Vorgesetzten hilft

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Die Anforderungen an die Unternehmen, die Belastung für Sie und Ihre Mitarbeitenden steigt. Als Führungskraft können Sie einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeitenden leisten, wenn Sie gesundheitliche Probleme früh erkennen und zeitnah die richtigen Schritte einleiten.

Je früher Arbeitgebende die Invalidenversicherung kontaktieren, desto wirkungsvoller sind die gemeinsam entwickelten Lösungen. Gerne beraten Sie unsere IV-Fachpersonen.

Mitarbeitende im Betrieb halten

Gesunde und motivierte Mitarbeitende bringen Ihrem Unternehmen Erfolg. Trotz idealen Vorkehrungen ist kein Unternehmen davor gefeit, dass Mitarbeitende erkranken oder häufig fehlen.

Sie möchten das Know-how der Mitarbeitenden erhalten? Suchen Sie Unterstützung bei der Wiedereingliederung, das heisst bei der Suche nach Arbeitsplätzen mit angepassten Leistungen?

Melden Sie Ihren Mitarbeitenden zur Früherfassung an.

 

Wie können wir Sie unterstützen?

Sie haben erkrankte Mitarbeitende und möchten wissen, welche Unterstützung die Invalidenversicherung bietet. Gerne beraten Sie unsere erfahrenen Fachpersonen (Hotline 062 837 85 15). Sie möchten eine Person mit gesundheitlichen Einschränkungen rekrutieren? 
Meldung von Stellen und Einsatzplätzen

Häufige Fragen

  • Was können Sie als Arbeitgeber tun, wenn ein Mitarbeiter häufig fehlt oder gesundheitliche Probleme hat?

    Wenn ein Mitarbeiter während mindestens 30 Tagen ununterbrochen arbeitsunfähig ist oder innerhalb eines Jahres wiederholte Kurzabsenzen aufweist, können Sie als Arbeitgeber bei der IV-Stelle eine Meldung zur Früherfassung einreichen. Ihr Mitarbeiter ist über die Meldung zur Früherfassung zu informieren. Eine IV-Fachperson der IV-Stelle wird mit dem betroffenen Mitarbeiter in Kontakt treten und entscheiden, ob eine IV-Anmeldung notwendig ist. Sie werden als Arbeitgeber in die Abklärungen miteinbezogen. Mit der IV-Anmeldung können rasch und unkompliziert Massnahmen der Frühintervention eingeleitet werden. Ziel ist es, entweder den Arbeitsplatz zu erhalten oder den Mitarbeitenden an einem anderen Arbeitsplatz im Unternehmen einzuarbeiten. Sollte die IV-Stelle im konkreten Fall nicht die richtige Ansprechpartnerin sein, so hat sich die Meldung trotzdem gelohnt. Die IV-Fachperson kann den Kontakt zur richtigen Stelle vermitteln.

    Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Merkblättern:

    Merkblatt 4.12 – Früherfassung und Frühintervention

  • Was tut die IV-Stelle, damit Sie einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin nicht verlieren?

    Wenn sich ein Mitarbeiter für IV-Leistungen anmeldet, geht es noch nicht um eine IV-Rente! Vielmehr kann die IV-Stelle nun rasch und unkompliziert Massnahmen der Frühintervention ergreifen. Aufgrund der Abklärungen wird ein verbindlicher Eingliederungsplan erstellt, der alle beschlossenen Massnahmen festhält. In Frage kommen in der Frühinterventionsphase vor allem Anpassungen des Arbeitsplatzes, Ausbildungskurse, Job-Coaching und Arbeitstraining. Sie als Arbeitgeber werden in die Eingliederungsmassnahmen einbezogen und vom IV-Berater begleitet. Während die Frühinterventionsmassnahmen laufen, klärt die IV-Stelle ab, auf welche IV-Leistungen der Mitarbeiter im Anschluss an diese Phase ein Anrecht hat. Im Rahmen von beruflichen Massnahmen (z. B. Umschulung, Berufsausbildung) kann die IV ein Taggeld ausrichten. Dies entlastet Sie als Arbeitgeber vollständig oder teilweise von der Lohnzahlung. Nach der Eingliederungsphase wird geprüft, wie erfolgreich die Massnahmen waren. Im besten Fall kann der Mitarbeiter wieder im bisherigen Umfang arbeiten und braucht keine Rente. Wenn er nur teilweise einsatzfähig ist, so kann er eine Teilrente erhalten.

    Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Merkblättern:

    Merkblatt 4.02 – Taggelder der IV

    Merkblatt 4.04 – Invalidenrente der IV

    Merkblatt 4.09 – Berufliche Eingliederungsmassnahmen der IV

    Merkblatt 4.12 – Früherfassung und Frühintervention

  • Was können Sie als Arbeitgeber für Personen tun, welche bereits nicht mehr im Erwerbsleben sind, jedoch wieder arbeiten möchten?

    Zusammen mit Ihnen als Arbeitgeber kann die IV-Stelle verhindern, dass jemand aus dem Erwerbsleben ausscheidet. Gemeinsam ist es jedoch auch möglich, jemanden, der bereits eine IV-Rente erhält, wieder ins Arbeitsleben zurückzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die IV-Stelle neue Möglichkeiten für Wiedereingliederungsmassnahmen und kann den Arbeitgebern entsprechende Angebote machen.

    Die IV-Stelle vermittelt Arbeitgebern Personen mit einem geeigneten Profil für einen Arbeitsversuch von bis zu sechs Monaten Dauer. Der Arbeitgeber geht dabei kein Arbeitsverhältnis ein und bezahlt keinen Lohn. Er bietet der versicherten Person die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im freien Arbeitsmarkt unter Beweis zu stellen. Dafür kann er ohne Risiko und mit minimalem Rekrutierungsaufwand einen möglichen künftigen Angestellten ausführlich testen und kennenlernen. Die versicherte Person erhält während des Arbeitsversuchs weiterhin ihre IV-Rente. In bestimmten Fällen muss die versicherte Person zunächst mit sogenannten Integrationsmassnahmen (Aufbau- und Belastbarkeitstraining) auf die erfolgreiche Durchführung von Eingliederungsmassnahmen vorbereitet werden.

    Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Merkblättern:

    Merkblatt 4.02 – Taggelder der IV
    Merkblatt 4.09 – Berufliche Eingliederungsmassnahmen der IV

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