Änderungen bei den Beiträgen der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden

Per 1. Januar 2021 erhöht sich der Beitragssatz der Erwerbsersatzordnung (EO). Zudem wird das Solidaritätsprozent bei der Arbeitslosenversicherung weiterführt. Auch die Grenzbeträge in der beruflichen Vorsorge (BVG) werden anpasst.
  2020 2021

AHV

8.70%

8.70%

IV

1.40%

1.40%

EO

0.45%

0.50%

Total

10.55%

10.60%

ALV

2.2%

2.2%

ALV-Solidaritätsprozent

1.0%

1.0%

Satz Familienausgleichskasse

1.45%

1.45%

-> Arbeitgebende und Arbeitnehmende finanzieren die AHV/IV/EO und ALV-Beiträge hälftig.

 

Grund für die Erhöhung des EO-Beitragssatzes

Zur Finanzierung des Vaterschaftsurlaubs wird der EO-Beitragssatz ab dem 1. Januar 2021 von 0,45 auf 0,5 Prozent erhöht. Insgesamt kostet der Vaterschaftsurlaub pro Jahr rund 230 Millionen Franken.

 

Weiterführung ALV-Solidaritätsprozent

Das Solidaritätsprozent auf Jahreseinkommen ab 148‘200 Franken sollte per 1. Januar 2021 aufgehoben werden, da die Arbeitslosenversicherung (ALV) auf diesen Zeitpunkt ihr Schulden hätte abbauen sollen. Die Pandemie führte dazu, dass sich die ALV wieder verschuldet. Das Solidaritätsprozent wird deshalb weiterhin beibehalten.

Weitere Informationen zu den Beiträgen an die Arbeitslosenversicherung finden Sie hier.

 

Anpassung der Grenzbeträge der beruflichen Vorsorge

 

2020

2021

Koordinationsabzug

CHF 24’885

CHF 25’095

Mindestjahreslohn (Eintrittsschwelle)

CHF 21’330

CHF 21’510

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