Familienausgleichkasse der SVA senkt Beitragssatz erneut

Gestützt auf den Entscheid der Verwaltungskommission senkt die Familienausgleichskasse der SVA Aargau den Beitragssatz in der Familienausgleichskasse weiter.

Ab 2018 bezahlen Kunden der SVA Aargau noch 1,29 Prozent der Lohnsumme. Insgesamt entlastet sie damit ihre heutigen Kundinnen und Kunden um 5 Mio. Franken. Durch die Einführung von risikobasierten Beitragssätzen beläuft sich der Beitragssatz für die Abrechnungsstellen neu auf 1,6 Prozent.

Bereits per 1. Januar 2015 senkte die Familienausgleichskasse der SVA den Beitragssatz von 1,45 Prozent auf tiefe 1,35 Prozent. Diese Senkung wurde durch ihre stabile finanzielle Situation ermöglicht. Dank der Einführung einer risikoorientierten Beitragsfestlegung lässt sich eine weitere Reduktion realisieren: Der Beitragssatz für SVA-Kunden (Arbeitgeber und Selbstständigerwerbende) beläuft sich neu ab 1. Januar 2018 auf 1,29 Prozent der jeweiligen Lohnsumme.

Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen bleiben gleich, belässt die SVA die Beitragssätze für Arbeitgeber und Selbstständigerwerbende in den kommenden Jahren auf dem genannten Niveau. Elisabeth Meyerhans Sarasin, Präsidentin der Verwaltungskommission: «Für den Kanton als grössten angeschlossenen Arbeitgeber hat dieser Entscheid positive Auswirkungen.» Die Kostenreduktion beläuft sich hier auf einen Betrag im hohen sechsstelligen Bereich.

Nancy Wayland Bigler, CEO/Direktorin: «Damit schaffen wir Planungssicherheit und entlasten die Aargauer Wirtschaft für die kommenden Jahre um rund 5 Millionen Franken jährlich.» Und: «Unsere Kunden erwarten von uns Sicherheit zu möglichst günstigen Konditionen sowie effiziente, kompetente und einfache Dienstleistungen. Daran arbeiten wir konsequent.»

Neuer Prämiensatz für Abrechnungsstellen

Verbandsausgleichskassen, die keine eigene Familienausgleichskasse führen, können sich als Abrechnungsstelle der Familienausgleichskasse der SVA anschliessen und ihren Kunden dadurch administrative Erleichterung in der Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge bieten. Für die Durchführung werden sie entschädigt. Der Beitragssatz der Abrechnungsstellen steigt von 1,35 auf neu 1,6 Prozent. Die Erhöhung trägt der Tatsache Rechnung, dass die Beiträge nicht ausreichen, um die Familienzulagen zu finanzieren (2016: Defizit von 4,4 Millionen Franken).