Erstmalige berufliche Ausbildung

Brauchen Sie oder Ihr Kind wegen gesundheitlicher Schwierigkeiten Unterstützung bei der Erstausbildung? Die Invalidenversicherung hilft, eine geeignete Ausbildung zu finden und zu absolvieren.

Die IV-Berufsberatenden unterstützen Eltern und Fachpersonen aus Schule und Ausbildung. Rufen Sie unsere Hotline IV-Berufsberatung an: 062 837 86 29

Berufsberatung

Die erfahrenen Berufsberatenden der Invalidenversicherung helfen mit persönlichen Gesprächen und Berufswahl- und Leistungstests. Gemeinsam mit den Betroffenen finden sie heraus, welche Berufe trotz gesundheitlicher oder schulischer Schwierigkeiten in Frage kommen.

In manchen Fällen prüfen die IV-Berufsberater die beruflichen Möglichkeiten über eine berufspraktische Arbeitserprobung. Diese findet in spezialisierten Institutionen oder im ersten Arbeitsmarkt statt.

Erstmalige berufliche Ausbildung

Die Berufsberatenden der Invalidenversicherung helfen Ihnen oder Ihrem Kind mit geeigneten Massnahmen, die Erstausbildung zu absolvieren. Sie nehmen dabei Rücksicht auf gesundheitliche Schwierigkeiten. Die Invalidenversicherung kommt dabei für invaliditätsbedingte Mehrkosten auf.

Im Anschluss an die berufliche oder schulische Ausbildung unterstützen die Berufsberatenden bei der Suche nach einer geeigneten Erwerbstätigkeit.

Zur erstmaligen beruflichen Ausbildung gehören:

  • Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder eidgenössischem Berufsattest (EBA)
  • Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hochschule
  • Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf eine Tätigkeit in einer geschützten Werkstätte

Häufige Fragen

  • Mein Kind findet keine Lehrstelle. Wie sieht die Unterstützung der IV aus?

    Die IV-Berufsberatung hilft Ihnen oder Ihrem Kind in Beratungsgesprächen und mit Berufswahl- und Leistungstests. Sie prüft sorgfältig, welche Berufe trotz gesundheitlicher oder schulischer Schwierigkeiten geeignet sind. Sie nimmt dabei Rücksicht auf die persönlichen Interessen und Wünsche

    Die erstmalige berufliche Ausbildung richtet sich an Personen, welche noch nicht erwerbstätig sind und denen durch ihre gesundheitliche Beeinträchtigung Mehrkosten für die Ausbildung (von mindestens 400 Franken pro Jahr) entstehen. Ziel ist es, im Anschluss an die abgeschlossene schulische Ausbildung mithilfe geeigneter und zielgerichteter Mittel eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Es werden nur die invaliditätsbedingten Mehrkosten übernommen. Dabei werden die Ausbildungskosten der versicherten Person mit denen einer gesunden Person, die in der gleichen Ausbildung steht, verglichen.

    Melden Sie Ihre Tochter/Ihren Sohn über unser Anmeldeformular für Minderjährige bei uns an. Wir prüfen den Anspruch auf eine erstmalige berufliche Ausbildung. Werden der Anmeldung bereits gute medizinische Unterlagen beigelegt, kann dieser Prozess beschleunigt werden.

    Bei Fragen zur erstmaligen beruflichen Ausbildung steht Ihnen grundsätzlich eine Hotline zur Verfügung, wo Sie sehr niederschwellig Kontakt aufnehmen und Ihre Fragen anbringen können: Hotline 062 837 86 29

    Weitere Informationen finden Sie auch in unseren Merkblättern: Merkblatt 4.09 – Berufliche Eingliederungsmassnahmen der IV

Mein Anliegen

Wie können wir Ihnen helfen? Wir sind gerne für Sie da.
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