Integrationsmassnahmen

Sie waren lange arbeitsunfähig und erhöhen nun schrittweise Ihre Arbeitsfähigkeit? Die Integrationsmassnahmen unterstützen Sie dabei.

Nach einer längeren Arbeitsunfähigkeit ist oft eine langsame Steigerung der Arbeitsfähigkeit mit Belastbarkeits- oder Aufbautraining sinnvoll. Das Training bereitet Sie auf berufliche Eingliederungsmassnahmen oder die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vor. Es kann bei Ihrem bestehenden oder neuen Arbeitgebenden oder in einer Institution erfolgen.

Während des Trainings erhalten Sie von der Invalidenversicherung unter Umständen ein Taggeld.

Massnahmen

Die Fachpersonen der Invalidenversicherung unterscheiden zwischen Belastbarkeitstraining, Aufbautraining und Arbeit zur Zeitüberbrückung. Die Massnahme wird gemeinsam mit Ihnen besprochen. Die Ziele werden in einer Vereinbarung festgehalten.

Im Belastbarkeitstraining steigern Sie Ihre Präsenzzeit und gewöhnen sich an einen Arbeitsrhythmus. In der Regel beinhaltet dies einfache Arbeiten ohne Zeitdruck. Sie beginnen mit mindestens zwei Stunden am Tag während 4 Tagen in der Woche. Das Belastbarkeitstraining baut die Präsenzzeit innert drei Monaten auf 50 Prozent aus.

Das Aufbautraining beginnt bei einer Mindestpräsenz von 4 Stunden täglich an 4 Tagen pro Woche. Danach wird die Präsenzzeit und Leistungsfähigkeit kontinuierlich gesteigert.

Die Arbeit zur Zeitüberbrückung soll die vorhandene Arbeitsfähigkeit bis zum Beginn einer beruflichen Eingliederungsmassnahme oder dem Antritt einer neuen Stelle erhalten.

Integrationsmassnahmen beim bestehenden Arbeitgebenden

Integrationsmassnahmen können auch innerhalb des bestehenden Anstellungsverhältnisses durchgeführt werden. Diese finden an Ihrem bisherigen Arbeitsplatz oder nach einer betriebsinternen Umplatzierung statt. Eine Fachperson der Invalidenversicherung begleitet Sie und Ihr berufliches Umfeld im Aufbau Ihrer Arbeitsfähigkeit. Wenn eine intensivere Begleitung notwendig ist, wird die Begleitung mit ein Coach ergänzt.

Integrationsmassnahmen bei einem neuen Arbeitgebenden

Sind Sie erwerbslos? Auch ein neuer Arbeitgebender kann einen Platz für Integrationsmassnahmen anbieten. Allenfalls haben Sie bereits eine Idee oder Sie haben Bekannte, die Ihnen die Tür für einen solchen Platz öffnen. Auch die IV-Fachpersonen oder ein beauftragter Coach können Arbeitgebende vermitteln.

Integrationsmassnahmen in einer Institution

Institutionen führen auch Integrationsmassnahmen durch. Die erfahrenen IV-Fachpersonen arbeiten mit verschiedenen Partnern zusammen und prüfen, welche für Sie geeignet ist. Die meisten Institutionen haben mehrere Abteilungen mit verschiedenen Aufgaben und Arbeiten. Ein Coach der gewählten Institution begleitet Sie. In vielen Institutionen können Sie zudem interne Kurse besuchen.

Die Voraussetzungen für Integrationsmassnahmen sind erfüllt, wenn

  • Sie seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 Prozent arbeitsunfähig sind
  • diese Arbeitsunfähigkeit andauert,
  • Sie während mindestens zwei Stunden an vier Tagen wöchentlich an einer Massnahme teilnehmen können
  • und eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit schrittweise möglich ist.

Taggeld

Das Taggeld beträgt 80 Prozent Ihres Lohnes zum Zeitpunkt des Krankheitseintritts oder des Unfalls. Ein allfälliges Einkommen während der Massnahmen fliesst in die Taggeldberechnung ein.

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